Denis Papin (1647-1713) in Marburg und Kassel
- Zugriffe: 407
Der Erfinder des Prinzips der atmosphärischen Kolbendampfmaschine und des Dampfschiff-Antriebes

In der Tat wurde das Prinzip der atmosphärischen Kolbendampfmaschine, der „Wärme-Kraftmaschine“ („Wasser durch Feuer heben“), bereits 1690 durch den französischen Hugenotten und Naturforscher Denis Papin in Marburg an der Lahn entdeckt. Er baute ein funktionsfähiges Modell nach seinem Prinzip, doch blieb letztendlich seiner Entdeckung die gebührende Anerkennung versagt. Charles Richard Weld, Autor der „History of the Royal Society with Memoirs of the Presidents”, Volume the First, London 1848, urteilte darüber:
“This invention is highly creditable to Papin, and though much remained to perfect the engine, yet the philosophical principle is pointed out” (”Diese Erfindung gebührt höchst glaubwürdig Papin, und obwohl vieles verblieb, um die Maschine zu perfektionieren, wurde doch das philosophische Prinzip herausgestellt”). Wintzer berichtete dazu 1898:
„...1690 ist auch das Jahr, in welchem er die Dampfmaschine erfunden hat, wodurch sein Name unsterblich geworden ist… Papin ist der Erste gewesen, der auf Grund der Entdeckungen, die namentlich Torricelli, Pascal, Otto von Guericke, Huygens und Boyle über den Luftdruck gemacht hatten, erkannte, dass der Wasserdampf ein einfaches und vorzügliches Mittel sei, um grosse luftleere Räume durch Condensation herbeizuführen und vermittels derselben die gewaltige Kraft der darüber befindlichen atmosphärischen Luft nutzbar zu machen… So hat er 1690 die erste atmosphärische Maschine hergestellt, deren Grundform sofort der Cylinder und der darin auf- und abgehende Kolben bildet.“
Geplanter Erscheinungstermin Ende 2022. Wegen der Pandemie hatten fast alle relevanten europäischen Groß-Archive (Staats-, Landes-, Universitäts- und Stadtarchive) über ein Jahr geschlossen.
Des Bergmanns Geleucht - Band III
- Zugriffe: 406

Mit der jetzt bearbeiteten vierten Publikation - zur Geschichte der „Wetterlampe“ für den Kohlenbergbau - findet die bisher dreibändige Reihe der Veröffentlichungen „Des Bergmanns Geleucht“ ihren geplanten Abschluss. Das 1983 von Karsten Porezag und Werner Börkel erarbeitete Manuskript konnte seinerzeit aus Kostengründen nicht im Verlag Glückauf erscheinen, der heute nicht mehr existiert. Um die Ergebnisse jahrelanger Forschungen doch noch nutzbar zu machen, wurde das reproduktionstechnisch veraltete Material – maschinenschriftliche Blätter in mehrfach korrigierten Nasskopien und das Konvolut der zur Abbildung vorgesehenen Fotopapier-Abzüge – zusammengeführt und gesichtet. Unumgänglich war eine durchgehende Digitalisierung des Textes, die Einschaltung von mehreren hundert Abbildungen, die durchgehende Anlage von Fußnoten und die Erstellung umfangreicher Register.
Porezag, Karsten: Des Bergmanns Geleucht, III. Band, Wetterlampen („Flamm-Sicherheitslampen“) Wetzlar 2022: Ca. 450 Seiten mit hunderten von Abbildungen, Fußnoten und umfangreichen Registern.
Für die Erscheinung des Buches ist – wegen erst kürzlich erforderlich gewordener umfangreicher Zusatzrecherchen und der Pandemie – nunmehr 2023 ins Auge gefasst. Bei früherem Erscheinen wird rechtzeitig unterrichtet.
- Des Bergmanns offenes Geleucht - Band II
- Des Bergmanns offenes Geleucht - Band I
- „…edle Gänge an Kupffer Ertz sich reichlich zeigen…“
- Bergbaustadt Wetzlar
- Eisenerzbergbau in Hessen
- Wetzlar - Portrait einer liebenswerten Stadt
- Hensoldt
- Die Wetzlarer Familie Carl Kellner und das optische Institut
- Wetzlar 1945
- Der Luftkrieg über Wetzlar
- Geheime Kommandosache
- Zwangsarbeit in Wetzlar
- Ernst Leitz aus Wetzlar und die Juden - Mythos und Fakten
- Als aus Nachbarn Juden wurden
- ...dann müssen die Steine reden
- In Vorbereitung: Geschichte der preußischen "Synagogengemeinde Wetzlar, umfassend den landräthlichen Kreis gleichen Namens"
- Auf schmaler Spur am Bergwerk
- Vergriffene Bücher
Seite 2 von 11